Betriebshaftpflicht für Kleingewerbe

Kleinunternehmer unterliegen der Kleinunternehmerregelung und sind in Ausübung der beruflichen Tätigkeit voll haftbar. Um die finanziellen Risiken einzudämmen und von sämtlichen Schadensersatzansprüchen freigestellt zu werden. Neben der Betriebshaftpflichtversicherung ergeben sich jedoch günstigere Alternativen mit dem Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung oder einer Vermögensschadenhaftpflicht. Woraus es bei der Kleingewerbetarifen ankommt, klären wir im folgenden Artikel.

Grundsätzlich empfehlen wir Kleingewerblern zum Abschluss einer klassischen Berufshaftpflichtversicherung, da die Beiträge deutlich günstiger liegen. Vergleichen Sie auch hier die Kosten der aktuellen Testsieger.

Abgrenzung Betriebshaftpflicht und Berufshaftpflichtversicherung

Mit einer Betriebshaftpflichtversicherung können Selbstständige, Unternehmen und Freiberufler eine Absicherung für sich selbst einschließlich der mitarbeitenden Angestellten erhalten. Da Personen beim Kleingewerbe keine Mitarbeiter angestellt haben, ist eine Betriebshaftpflicht nicht empfehlenswert. Sinnvoller ist jedoch die Wahl zur privaten und beruflichen Haftpflichtversicherung. So können die wirtschaftlichen Risiken vermieden werden. Die Haftpflicht-Versicherung deckt Schäden, die im Zusammenhang mit der beruflichen Tätigkeit auftreten können.

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DIE GEFRAGTESTEN VERSICHERUNGSPRODUKTE – TOP 10 laut Mediaworx Rating

Versicherung Monatliche Google-Suchen
Rentenversicherung 110.000
KFZ Versicherung 90.500
Rechtsschutzversicherung 90.500
Reiserücktrittsversicherung 74.000
Zahnzusatzversicherung 74.000
Haftpflichtversicherung 74.000
Hausratversicherung 60.500
Berufsunfähigkeitsversicherung 40.500
Private Krankenversicherung 40.500
Risikolebensversicherung 40.500

Aktuelle DISQ „Versicherer des Jahres“

TestrangTestsiegerTestwertungTesturteil
Rang 01Münchener Verein 81,6 sehr gut
Rang 02
Rang 03
Rang 04CosmosDirekt 78,3 gut
Rang 05R+V 77,9 gut
Rang 06Ergo Direkt 77,8gut
Rang 07DEVK 75,2 gut
Rang 08Debeka 75,1 gut
Rang 09Hannoversche 74,6 gut
Rang 10Allianz 74,5gut

Definition des Kleingewerbes

Als Kleingewerbe können sowohl natürliche Personen als auch Gesellschaften des bürgerlichen Rechts bezeichnet werden. Das gilt insbesondere für die GbR, die als Kleingewerbetreibende tätig sein kann. Dabei besagt das Handelsgesetzbuch (HGB) in § 1 Abs. 2, dass ein Klein-Gewerbe eine Unternehmung darstellt, welche „nach Art oder Umfang einen in kaufmännischer Weise eingerichteten Geschäftsbetrieb nicht erfordert“. Wer ein Gewerbe ausübt, der ist stets auch ein Kaufmann im engeren Sinne, so das HGB weiter. Schäden, die Kleinunternehmer verursachen, sind auch auf privater Ebene übertragbar. Versicherungen bieten in diesem Fall eine Freistellung der Forderungen durch Dritte. Erfahren Sie hier https://betriebshaftpflichtversicherungen-heute.de/betriebshaftpflicht-abbruchunternehmen/ auch mehr zum Thema Betriebshaftpflicht für Abbruchunternehmen.

Exemplarische Gewerbesteuer-Ermittlung laut kleingewerbe.de

Gewinn laut EÜR: 30.000,00 Euro
+ Hinzurechnungen:
— Summe der Finanzierungsentgelte 5.800,00 Euro
— Hinzurechnung Finanzierungsentgelte (< 100.000 Euro) 0,00 Euro
./. Kürzungen: 0,00 Euro
./. Gewerbesteuer-Freibetrag 24.500,00 Euro
= Gewerbeertrag 5.500,00 Euro
x Steuermesszahl 3,5 %
= Gewerbesteuer-Messbetrag 192,50 Euro
x Gewerbesteuer-Hebesatz Gemeinde A 350 %
= Gewerbesteuer in Gemeinde A 673,75 Euro
davon anrechenbar auf Einkommensteuer
(Hebesatz < 380 %)
673,75 Euro
= echte Gewerbesteuerbelastung A: 0,00 Euro
x Gewerbesteuer-Hebesatz Gemeinde B 480 %
= Gewerbesteuer in Gemeinde B 924,00 Euro
davon anrechenbar auf Einkommensteuer
(924 / 480 x 380)
731,50 Euro
= echte Gewerbesteuerbelastung B:

Weitere Absicherungen für Kleinunternehmer

Mit einem Kleinunternehmen können auch weitere Absicherungen gewählt werden. Neben der Haftpflichtversicherung sind auch Tarife im Bereich der Rechtsschutzversicherung sinnvoll. So stellen die Anbieter oftmals eine Kombination aus mehreren Rechtsschutz-Gebieten zur Verfügung. So lassen sich auch hier private und berufliche Rechtsschwierigkeiten eindämmen. Sinnvoll ist zudem eine private Berufsunfähigkeitsversicherung, die etwaige Einkommensverluste im Falle einer Berufsunfähigkeit abdeckt. Über das Kontaktformular haben Sie jederzeit auch die Möglichkeit mit unseren Experten in Kontakt zu treten.

10 wichtige Regeln für Kleingewerbler laut FINAFIX

1. Kleingewerbetreibende – Doppelte Buchführung
2.Kleingewerbe – Gewerbeanmeldung
3. Umsatzsteuer beim Kleingewerbe
4. Besteht Buchführungspflicht beim Nebengewerbe?
5. Gewinn Ertrag Finanzamt
6. Kleingewerbe Mitarbeiter
7. Umsatzgrenzen beim Kleingewerbe
8. Marken und Patente
9. Kleingewerbe – den Überblick behalten
10. Ausdauer zahlt sich aus

Beispiel für Nichtausweis der Umsatzsteuer gemäß 19 UStG

Wer im Mai eines Jahres ein Unternehmen gründet und mit einem Bruttojahresumsatz von nicht mehr als 10.000 Euro rechnet, der fällt i die Kleinunternehmerregelung, da die gesetzliche Höchstgrenze nicht erreicht wird. Es lässt sich in diesem Beispiel die Regelung eines Kleinunternehmens anwenden. In der Rechnung sollte der Vermerk „Verweis auf den § 19 UStG und den Nichtausweis der Umsatzsteuer“ erfolgen. Vergleichen Sie auch mit unseren Experten die Kosten der Betriebsversicherungen und erhalten einen zugeschnittenen Versicherungsschutz.

Top Unfallversicherungen laut Franke & Bornberg

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Betriebshaftpflicht Einzelhandel

Abgabenordnung (AO)
„§ 141 Buchführungspflicht bestimmter Steuerpflichtiger
(1) Gewerbliche Unternehmer sowie Land- und Forstwirte, die nach den Feststellungen der Finanzbehörde für den einzelnen Betrieb
1.
Umsätze einschließlich der steuerfreien Umsätze, ausgenommen die Umsätze nach § 4 Nr. 8 bis 10 des Umsatzsteuergesetzes, von mehr als 600 000 Euro im Kalenderjahr oder
2.
(weggefallen)
3.
selbstbewirtschaftete land- und forstwirtschaftliche Flächen mit einem Wirtschaftswert (§ 46 des Bewertungsgesetzes) von mehr als 25 000 Euro oder
4.
einen Gewinn aus Gewerbebetrieb von mehr als 60 000 Euro im Wirtschaftsjahr oder
5.
einen Gewinn aus Land- und Forstwirtschaft von mehr als 60 000 Euro im Kalenderjahr
gehabt haben, sind auch dann verpflichtet, für diesen Betrieb Bücher zu führen und auf Grund jährlicher Bestandsaufnahmen Abschlüsse zu machen, wenn sich eine Buchführungspflicht nicht aus § 140 ergibt. Die §§ 238, 240, 241, 242 Abs. 1 und die §§ 243 bis 256 des Handelsgesetzbuchs gelten sinngemäß, sofern sich nicht aus den Steuergesetzen etwas anderes ergibt. Bei der Anwendung der Nummer 3 ist der Wirtschaftswert aller vom Land- und Forstwirt selbstbewirtschafteten Flächen maßgebend, unabhängig davon, ob sie in seinem Eigentum stehen oder nicht.
(2) Die Verpflichtung nach Absatz 1 ist vom Beginn des Wirtschaftsjahrs an zu erfüllen, das auf die Bekanntgabe der Mitteilung folgt, durch die die Finanzbehörde auf den Beginn dieser Verpflichtung hingewiesen hat. Die Verpflichtung endet mit dem Ablauf des Wirtschaftsjahrs, das auf das Wirtschaftsjahr folgt, in dem die Finanzbehörde feststellt, dass die Voraussetzungen nach Absatz 1 nicht mehr vorliegen.
(3) Die Buchführungspflicht geht auf denjenigen über, der den Betrieb im Ganzen zur Bewirtschaftung als Eigentümer oder Nutzungsberechtigter übernimmt. Ein Hinweis nach Absatz 2 auf den Beginn der Buchführungspflicht ist nicht erforderlich.
(4) (weggefallen)“